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Sammeln, Ernten, Kochen - Die Formel für achtsames Kochen und glückliches Genießen

29/11/2017 von Berit

Tag 8 - Diese Gerichte regen dazu an, Lebensmittel aus erster oder eigener Hand zu beziehen und regional sowie saisonal zu kochen. Das Ergebnis tut Körper und Geist gleichermaßen gut.

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Achtsam zu leben, bedeutet natürlich auch, achtsam zu essen. Wir sollten dabei nicht nur daran denken, was uns selbst gut tut, sondern auch Tier, Natur und Umwelt. Eine ideale Faustregel, die man sich leicht verinnerlichen kann ist, saisonal und regional einzukaufen. Nicht jeder hat einen eigenen Garten, aus dem er ernten kann, aber es lohnt sich, viel öfters über die Supermarkttheke hinaus zu schauen und im Umland auf die Suche nach frischen und naturbelassenen Lebensmitteln zu gehen. Genau dies ist die Botschaft des britischen Food-Journalisten und Kochs Gill Meller, die er uns in seinem neuen Buch Sammeln | Ernten | Kochen näherbringen möchte.

Sammeln, dieses archaische und ursprüngliche Wort, soll uns wieder daran erinnern, dass wir viel stärker mit der Natur verbunden sein sollten – es war Jahrtausende lang ein wichtiger Teil von uns. Natürlich sammeln wir in unserem heutigen Alltag immer noch irgendwie. Zwischen E-Mails-Checken und Kinder-zum-Sport-Fahren, sammeln wir die Zutaten für unsere Mahlzeiten im Supermarkt ein. Aber etwas Grundlegendes ist dadurch verlorengegangen. Nämlich das Bewusstsein, wo unsere Nahrung eigentlich herkommt. Natürlich hat nicht jeder die Möglichkeit, seinen Fisch direkt an der Küste zu kaufen oder in seinem hektischen Alltag den Weg vor die Tore der Stadt zu finden. Deshalb schlägt Gill vor, sich bewusst ab und an die Zeit zu nehmen, zu den Anfängen zurückzukehren.

Gill Meller Koch und Autor von SAMMELN ERNTEN KOCHEN


Ein Stadtmensch hat sich meist ganz unbewusst von der Natur entfremdet. Wir schauen aus dem Fenster sehen keinen Baum und können gar nicht auf Anhieb sagen, welche Jahreszeit überhaupt ist. Wir gehen in den Supermarkt und finden immer alles, was das Herz begehrt. Erdbeeren im Winter, Papaya, die tausende Meilen hinter sich haben oder Fisch, der bereits vor Monaten auf dem Meer tiefgefroren wurde.  Wir sollten versuchen, die Verbindung zur Natur und dem was wir essen wieder bewusst herzustellen.

Mit Sammeln | Ernten | Kochen ist eine Sammlung an unkomplizierten Rezepten entstanden, bei denen vor allem saisonale Produkte verwendet werden. Schnörkellos und ehrlich, ohne komplizierte Prozesse oder knifflige Techniken. Meistens enthalten die Rezepte nur drei oder vier Hauptzutaten, die einander harmonisch ergänzen. Die Jahreszeiten geben dabei eine natürliche Ordnung vor, bei dem Versuch, das Optimale aus dem herauszuholen, was im Moment da ist. Man kann die Jahreszeiten förmlich erschmecken und auf kulinarische Weise genießen. Es geht darum, eine Mahlzeit wieder achtsam zu genießen. Den Moment, wie ein perfekt gegarter  Fisch zu Flocken in unserem Mund zerfällt, die Knusprigkeit einer Bratkartoffel, mit Rosmarin abgerundet oder der knackige Biss in ein frisches Salatblatt. Das kann im Frühling Seetang auf Brot mit Haferflocken, Muscheln und Schinken, im Sommer Stachelbeer-Sorbet mit Estragon, im Herbst gefüllter Kürbis mit Fenchel und Gerstengraupen oder im Winter Wildragout mit Brennnesselknödeln sein.

Dein Achtsamkeitsritual an Tag 8

von Gill Meller - Koch und Autor

„Einfach mal am Wochenende einen Bauernhof besuchen, im Sommer zu einem "Selbsterntefeld" fahren oder bei einem Waldspaziergang die Augen offen halten und Beeren oder Kräuter pflücken.

Wenn du nicht weit nach draußen kannst, dann gehe auf den Markt und kaufe am besten immer bei dem, der die Lebensmittel auch angebaut oder produziert hat. So kannst du sicher gehen, dass sie frisch sind, kommst ins Gespräch und kannst herausfinden, wo sie ihren Ursprung haben.




Gefüllter Kürbis mit Fenchel und Gerstengraupen



2 kleine Hokaido-Kürbisse (à ca. 800g), 2 kleine Fenchelknollen, 2 EL Olivenöl, 1 Handvoll Fenchelgrün, 125 g Perlgraupen (aus Gerste), 100 g Cheddar, gerieben, 1 kleines Stück Butter (ca. 25g), 1 Knoblauchzehe, geschält und gerieben, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

* Den Backofen auf 180° C vorheizen

* Die Kürbisse mit einem scharfen Messer unten begradigen, damit sie gerade stehen. Einen Deckel rund um den Stilansatz herausschneiden, beiseite stellen. Mit einem Metalllöffel Kerne und das faserige Innere entfernen, so dass eine saubere Höhle entsteht

* Den Fenchel putzen, die Knollen halbieren und jede Hälfte in 3 bis 4 palten schneiden

* Die Kürbisse in einen Bräter stellen, die Fenschelspalten darum herumlegen und die Kürbisdeckel dazwischenschieben. Alles, auch das Kürbisinnere, mit Öl beträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Fenchelgrün darüber streuen, falls vorhanden.

Den Bräter 45 bis 60 Minuten in den Ofen stellen, bis der Kürbis und auch der Fenchel weich sind. Sollte der Fenchel beginnen, zu viel Farbe anzunehmen, den Bräter mit Alufolie abdecken

* Währenddessen die Graupen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und bei mittlerer Hitze 25 bis 30 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind, aber immer noch Biss haben. Gut abtropfen lassen und in eine große Schüssel umfüllen. Den Bräter aus dem Ofen nehmen und en gebratenen Fenchel zu den Graupen geben. Cheddar, Butter und Knoblauch hinzufügen. Alles kräftig salzen und pfeffern, gut verrühren und die Graupenmischung zu gleichen Teilen in die Kürbisse füllen.

Die Kürbisse in den Bräter setzen und ohne Kürbisdeckel 8 bis 10 Minuten im Ofen erwärmen. Danach die Kürbisdeckel aufsetzen und sofort mit saurer Sahne und grünem Salat servieren

Sammeln Ernten Kochen
Autor:
Gill Meller,‎ Andrew Montgomery (Fotograf)
Verlag: Knesebeck
Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
29,95 Euro

 

 

 

Lass uns sammeln gehen

Kochbuch Sanmeln Ernten Kochen von Gill Meller

* Dein Geschenk von Gill *

Diese Rezepte bringen dich wieder ein bisschen mehr in Verbindung mit der Natur. Probier´s einfach aus!


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* Gewinnen! So machst du mit *

* Hinterlasse mir heute (29.11.2017) bis zum 01.12.2017  8:15 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag.
* Gebe deinen Vornamen und eine gültige E-Mail-Adresse an, unter der ich dich, im Falle eines Gewinnes, erreichen kann.
* Viel Glück & Namasté!
 


Gewinnspielregeln & Teilnahmebedingungen

* Nur eine Teilnahme pro Person.
* Eine Teilnahme bzw. ein Kommentar auf Facebook ist nicht gültig.
* Jeder Kommentar, der bis 8:15 Uhr am jeweiligen Finaltag (siehe Datum) eingeht, nimmt am Gewinnspiel teil.
* Die Auslosung geschieht per Zufallsprinzip.
* Mindestalter: 16 Jahre. Andere Altersangabe siehe Einzel-Post.
* Der Gewinner/die Gewinnerin muss sich innerhalb von 3 Tagen zurückmelden, sonst verfällt der Gewinn und ich lose neu aus.
* Der Gewinner/die Gewinnerin jeweils einzeln am Finaltag per Mail benachrichtigt.
* Der Gewinner/ die Gewinnerin erklärt sich bereit, dass ich Namen und Anschrift an die jeweilige Marke / PR-Agentur weiter geben darf. Das passiert streng vertraulich, ist aber für einen Versand notwendig und unabdingbar.
* Alle GewinnerInnen, die ab dem 20.12.2016 ausgelost werden, erhalten ihren Gewinn gegebenenfalls im neuen Jahr. Wir können nicht für eine Lieferung vor Weihnachten garantieren
* EU-Ausland und Schweiz sind leider nicht zugelassen.
* Der Gewinn ist nicht verhandelbar und nicht übertragbar.
* Familienmitglieder der Blogs, sowie Mitarbeiter und Angehörige, der am Gewinnspiel beteiligten Unternehmen, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
* Es besteht kein Anspruch auf Ersatzleistungen durch meinen Blog. Eine Barauszahlung des Gewinns und der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Knesebeck Verlags, der das Buch zur Verfügung gestellt hat


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Regina, 08-12-17 11:21:
ich liebe Putenbraten mit Apelfüllung und Rotkohl
Larissa, 03-12-17 10:51:
Apfelbrot
Sylvia, 01-12-17 13:25:
das sieht so interessant aus
muttirola, 01-12-17 08:23:
Ente mit Rotkohl/Rosenkohl und Klößen natürlich
jasmin, 01-12-17 00:49:
Das sind Zimtsterne.
Ruben, 01-12-17 00:04:
Ich liebe Grünkohlsalat mit Granatapfelkernen, gerösteten Nüssen und Schafskäse!
Miriam, 01-12-17 00:03:
Ich liebe in der Weihnachtszeit vor allem die Bratäpfel, die meine Mutter nach einem alten Rezept zubereitet :)
Caroline, 30-11-17 23:55:
Tatsächlich liebe ich suppen zur zeit sehr. Am meisten steh ich gerade auf tupinambur, der aber total lange geschält werden muss. Aber es lohnt sich, und wenn man zu zweit schält und gemeinsam kocht ist es schneller fertig und gut für die Geselligkeit.
Hanna, 30-11-17 23:11:
Ich freue mich tatsächlich auf den Gänsebraten.
Marika Bollhorst, 30-11-17 18:20:
ich lieben Rouladen, besonders in der klassischen Variante mit Rotkohl und Knödel...die Rouladen immer mit Salz und Pfeffer, Senf und gestreiftem Speck..dann gut anbraten und knapp 1,5 Std. schmoren..dann wird die Sosse besonder lecker

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