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Try & Buy - Haaröl gegen Wintertrockenheit und Sommersonne

20/02/2014 von Berit

Nie ran getraut, aber dann doch zum Glück ausprobiert. Haaröle sind die besten Helferlein bei trockenem Haar im Winter wie im Sommer.

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Heute geht es um ein Produkt, das ich eigentlich nicht unbedingt mit meinem Haar in Kontakt bringen wollte. Denn Öl habe ich in diesem Zusammenhang immer mit fettig, pomadig oder gelig gleichgesetzt. Natürlich lasse ich mich gerne eines Besseren belehren, vor allem, wenn im Winter der Leidensdruck immer größer wird. Das betrifft meine Haut, die immer trocken und gerötet ist und natürlich auch die Haare.

Im Winter sind wir natürlich unzähligen unschönen Belastungen ausgesetzt. Trockene Heizungsluft im Inneren und feuchtnasses Wetter draußen. Da passiert es einfach schnell, dass aus der tollen Frisur ein sprödes und stumpfes Häufchen Elend wird. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, entweder man versteckt seine Mähne im Winter unter einer Mütze - mag ich nicht - oder aber man greift zurück auf ein Produkt, das lange in Vergessenheit geraten war: das Haaröl.

Das Ganze hat natürlich nichts mit schleimiger Pomade zu tun, sondern das kleine Wundermittel verleiht dem Haar einen glanzvollen Schwung und pflegt es zusätzlich in der kalten Jahreszeit. Mit seinen speziellen Eigenschaften zählt das nährende Öl zu den neuen Pflegelieblingen. Die Frage ist natürlich jetzt, was macht Haaröl so besonders?

In der Regel bestehen die handelsüblichen Haaröle aus Nuss- oder Blütenölen. Doch man findet auch immer mehr Öle aus der Frucht des marokkanischen Argan Baumes, dessen  kostbares Öl bereits seit Jahrhunderten für die Haarpflege verwendet wird. Am Ende sind es aber die natürlichen Fettsäuren und Antioxidantien, die unserem Haar gut tun.

Durch falsche Pflege, Färben, Föhnen oder Abrubbeln wird der natürliche Fettfilm unseres Haares angegriffen. Es verliert Feuchtigkeit, seine natürliche Spannkraft und wird spröde. Durch die Anwendung von Haaröl wird ein neuer zarter Fettfilm gebildet, der sich schützend um das Haar legt und den natürlichen ersetzt. Man kann die Haare leichter kämmen, sie sind geschützt vor Fönhitze und dem ungeliebten Frizz-Effekt wird direkt vorgebeugt.

Die Verwendung des Öls ist dabei ganz einfach. Es gilt auch hier, weniger ist mehr. Es reichen meist zwei bis drei Pumper aus der Flasche bei schulterlangem Haar. Das Öl wird dann vom Ohr an abwärts in die trockenen oder feuchten Spitzen massiert und gleichmäßig verteilt. Nach einer Einwirkzeit von ca. 10 Minuten kann man sein Haar wie gewohnt frisieren. Wenig Aufwand also für viel Effekt.

Sinn machen Haaröle wirklich nur dann, wenn die Haare im Winter sehr trocken und spröde sind oder auch im Sommer von Sonne und Salzwasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer also generell zu eher fettigem und strähnigem Haar tendiert, der tut sich mit der Anwendung natürlich keinen Gefallen.

Die Produkte müssen dabei nicht teuer sein. Unsere Auserwählten fangen schon ab um die 10,- Euro an.

 

 

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