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Travel with Kids – Praktische Helfer für den Urlaub mit Kind

07/04/2016 von Berit

Was muss man unbedingt mitnehmen, wenn man mit Kindern verreist? Ich habe mich auf ein paar wenige, aber sehr praktische Empfehlungen reduziert.

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Auf der Suche nach einem Reiseziel mit Kind habe ich viel recherchiert und nachgelesen, wie andere Familien so unterwegs sind. Ich mache mir dabei immer eher die praktischen Gedanken. Wie ist das im Ausland mit den Kindersitzen? Hat jede Ferienwohnung einen Hochstuhl? Bekomme ich an jeder Ecke Gläschen und Windeln oder nehme ich das alles mit? Packe ich für den Kleinen kurzärmlig oder luftig langärmlig ein? Brauche ich die komplette Hausapotheke? Und hätte ich nicht doch besser die Reiserücktrittversicherung abgeschlossen? Der Stress im Kopf kann sich vorher schon zu einem Maximum zusammenstauen. Dann muss ich mir natürlich immer wieder in Erinnerung rufen, dass ich nicht in den letzten unerschlossenen Winkel dieser Erde reise, sondern ganz klassisch, wie junge Familien das im Frühling machen, auf eine kinderfreundliche Kanareninsel. Natürlich gilt deshalb immer noch das gleiche Motto wie im vorherigen Leben: Bitte nicht zu viel einpacken! Wer kennt das nicht? Leichter gesagt als getan. Aber spätestens, wenn man zum Reisegepäck ein Kind und einen Kinderwagen zusätzlich schleppen muss, siegt die Vernunft. Einen XXL-Familienkoffer habe ich trotzdem neu gekauft und zusammen mit einem großen Reiserucksack und unserem Handgepäck waren wir gut gerüstet.

Meine Taktik ging auch perfekt auf. Eine große Tube Reisewaschmittel ersetzt eine halbe Kofferladung. Wenn ein kleines Kind nämlich gerade selbstständig essen lernt und seine Tratschehändchen am liebsten an den Eltern abputzt, könnte man sich rund um die Uhr umziehen. Also einfach schnell abends eine Ladung ins Waschbecken, ab auf den Balkon und morgens sind alle Sachen schon wieder trocken.

Die Dinge, die ich vorab extra noch für den Urlaub besorgt habe, waren letztendlich einfach nur ein paar kleine Alltagshelfer. Wobei der Buggy daran den größten Anteil hat. Natürlich ein unverzichtbares Transportmittel für den Sommerurlaub. Die Preisspanne ist hier wirklich riesengroß, wobei ich schon von vorneherein wusste, dass ich nicht ganz oben auf der Leiter anfangen werde. Meine Hebamme meinte mal zu mir, dass man auch gut und gerne einen günstigen kaufen kann und den dann vielleicht ein bis zweimal ersetzt. Dabei kann ich mich noch an folgende weitere Tipps erinnern. Keinen mit 3 Rädern nehmen, weil diese nach vorne hin zu schmal werden und die Beine der Kinder zusammendrücken. Immer mit Fußablage und mit stufenweise verstellbarer Rückenlehne. Mir persönlich war noch wichtig, dass sich die Griffe in der Höhe verstellen lassen, der Buggy kompakt und leicht zusammenfaltbar ist (Gewicht um die 5kg) und die Räder nicht zu klein sind.

Mit Sicherheit merkt man die Qualitäts- und Preisunterschiede an der Stabilität des Gestells. Aber ich kann mit gutem Gefühl sagen, dass sich unser Modell von Peg Perego aus dem mittleren Preissegment (man beachte die Comic Edition - ein bisschen Farbe muss sein) auf Straße, Lavageröll und Strand sehr gut bewährt hat. Die einzigen Macken, die der Reisebuggy abbekommen hat, hat er sich wohl beim Sturz vom Gepäckband zugezogen und ich hätte mich sehr viel mehr darüber geärgert, wenn es sich um ein teures Luxusmodell gehandelt hätte.

Urlaub mit Kind, was nimmt man mit? Die Strandmusche, Bademantel, Schwimmanzugmit UV Schutz und Reisebuggy, tipps, empfehlungen
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Dann habe ich eine Strandmuschel gekauft, auf die ich schon seit einigen Sommern immer neidvoll bei anderen gutaufgestellten Familien geblickt habe. Ein schöner, spießiger und so überaus praktischer Windschutz für den Strand. Beim weiteren Stöbern auf Amazon habe ich auch noch einen Sonnenschirmständer aus Stoff entdeckt, den man einfach mit Sand füllt. Er kam zwar dieses Mal nicht zum Einsatz, aber ich erinnere mich zurück an viele Gelegenheiten, bei denen ich gehofft hatte, jemand hätte so eine simple Erfindung gemacht.

Wichtig ist natürlich auch ein Schwimmanzug mit UV-Schutz. Ich habe mich bei Mads für einen Zweiteiler entschieden, da ich es praktischer finde, wenn ich die einzelnen Teile auch mal getrennt voneinander anziehen kann. Eine halblange Shorts mit einem Shirt, so dass nicht mehr allzu viel Haut rauschaut, die eingecremt werden muss. Zu dem kleinen Haifischbademantel konnte ich dann einfach nicht nein sagen.

Das Sandspielzeug habe ich vor Ort gekauft, aber dann auch mit zurück genommen, um für die Spielplatzsaison gerüstet zu sein. Ansonsten braucht man für den Urlaub eigentlich nicht allzu viel Spielzeug einzupacken. Ein bisschen Ablenkung ins Handgepäck für den Flug. Momentan ist alles, was rundherum passiert immer noch so aufregend, dass keine Langeweile aufkommt. Zur Not reichen auch ein Turm aus Toilettenpapierrollen oder der Schneebesen aus der Apartmentküche, um für Unterhaltung zu sorgen.

Letztendlich war es so wie immer. Man macht sich vorher viel zu viele Gedanken, für mögliche Katastrophen, die eintreten können. Für jeden Fall kann man sowieso nicht gerüstet sein und was fehlt, wird gekauft. Also lieber vorher überlegen, was den Ablauf und Alltag erleichtern könnte, denn je reibungsloser alles über die Bühne geht, desto höher auch die Chance auf ein klein wenig Erholung.

 

* in Kooperation mit Amazon

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