Hotel Villa Cora in Florenz, Italien
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Opulente Kulisse im Grand Hotel Villa Cora

29/01/2014 von Anja

Ein Besuch in Florenz verschlug mich im Januar in dieses geschichtsträchtige Hotel mit Blick über die Lichter der Stadt. Hier legten schon Jahrunderte zuvor bedeutende Persönlichkeiten ihre edlen Häupter nieder.

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Manchmal ist die Kulisse so gut, dass der Kopf nur schwer hinterher kommt. Mal ist es die Opulenz die einen überwältigt, mal die Erhabenheit oder der geschichtsträchtige Hintergrund einer Lokalität, die einen vor Verzückung in die Knie sinken lässt. In der Villa Cora kommt gleich alles zusammen und manifestiert sich in einem überbordenden Schwall aus Fresken, Gold und samtüberzogenen Sesseln, die so weich sind, dass man staunend einsinkt und nicht wieder aufstehen mag.

Die Jahrhunderte alten Boboli Gärten und das pitoreske Florenz überblickend, liegt die alte Villa Cora auf der Viale Machiavelli eingebettet von Pinienbäumen. Hier gelangt man über eine kurvige Straße zu der ehemals aristokratischen Residenz, die  Baron Oppenheim Ende des 19. Jahrhunderts zu Ehren seiner wunderschönen Frau bauen ließ.

Drei  Nächte durfte ich Anfang Januar in den heiligen Hallen der historischen Villa verbringen, die ihre Besucher mit grandioser Kulisse, ausgezeichnetem Service, extrabeiten Betten und einem Spabereich, der keine Wünsche offen lässt, lockt.  30 Zimmer, jedes in einer anderen Aufmachung zeugen in eindrucksvoller Aufmachung von der großen Vergangenheit der einstigen Villa Oppenheim, die nach dem  Verkauf irgendwann in Villa Cora umbenannt wurde.  Hier legten schon Namen wie  Napoleon III, Tchaikovsky oder der japanische Kaiser Hirohito ihre Häupter nieder.

Besonders und wichtig ist, dass der Charme der alten Welt in den Räumen noch zu spüren ist. Kunstvoll geschwungene Holzmöbel, fein gearbeitetes Marmor und theatralisch schwere Vorhänge erinnerten mich immer wieder daran, dass ich mich in keiner Kulisse, sondern in einer einst gelebten Welt befinde.

Wer der schönen Cora im Sommer einen Besuch abstattet, bekommt natürlich den Bonus der aufwendig angelegten Gärten mit ihren Statuen und des großzügigen Außenpools dazu oder genießt den sagenhaften Blick von einer der privaten Dachterrassen über die Lichter der Stadt. Doch auch der Winter hat seine Vorzüge, wenn man vor dem großen Kamin im Weißen Raum sitzend dem Brutzeln und Knistern des Feuers zuschaut oder mit einem Drink in der Hand neben dem großen Flügel im Kartensalon der Musik lauscht.

Auch wenn es nur für einen kleinen Besuch ist, wer einmal im großen Spiegelsaal gesessen, den Kopf in den Nacken gelegt und an die Gold verzierte Decke geschaut hat, der kann die große Geschichte, die sich hinter diesen Wänden verbirgt, nachempfinden.


www.villacora.it

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