Illustration von Elisandra Sevenstar - Berlin Friedrichshain/Kreuzberg, Wand Dekoration, Poster, Druck
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Mit Illustratorin Elisandra auf Reise in die Kindheit

26/03/2014 von Berit

Der Trend zu Illustrationen, Zitaten, Poster und individuellen Kunstdrucken hat bestimmt noch nicht seinen Höhepunkt erreicht. Die Illustrationen von Elisandra aus Berlin sollten an euren Wänden jedoch nicht fehlen.

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Dass wir bei THE SHOPAZINE Illustration lieben, ist kaum zu übersehen. Diese Kunstform ist so vielfältig, dass man sich an den unterschiedlichen Stilen gar nicht satt sehen kann. Der aktuelle Interior Trend kommt vielen jungen Künstlern natürlich gerade sehr gelegen. Wir plakatieren Wände mit Typo, Buchstaben, Sprüchen und Zitaten und übertreffen uns in kreativen Wand-Arrangements.


Zugänglich wird uns die individuelle Kunst über Print- und Poster Shops im Internet, wie zum Beispiel Posterlounge oder Dawanda. Es scheint also ein Leichtes geworden zu sein, seine Werke zu verbreiten und als Illustratorin Fuß zu fassen, bzw. natürlich auch einfach und schnell verkaufen zu können.


Elisandra habe ich im aktuellen FLOW Magazin entdeckt und ihre ganz eigene Handschrift hat mich direkt in ihren Bann gezogen.Grund genug ihr ein paar Fragen zu ihrer Arbeit zu stellen.


Ich habe gelesen, dass du ganz autodidaktische und eher durch Zufall zum Zeichnen gekommen bist. Kannst du noch mal ein bisschen von deinen Anfängen erzählen?

Ich habe schon als Kind immer gezeichnet und gemalt, aber in meiner Familie ist Künstler sein absolut unüblich, also kam es mir gar nicht in den Sinn so etwas als Beruf ins Auge zu fassen. Ich habe als Jugendliche Künstlerpuppen hergestellt und ich fühlte mich auch zum Journalismus hingezogen, habe auch lange geschrieben und eigentlich bis heute nicht damit aufgehört. Eines Tages brauchte ich Food-Illustrationen für meine Artikel über Essen, und ich habe sie einfach selbst gemacht, in aller Selbstverständlichkeit. Doch zum Sprung in diesen Beruf und davon-leben-können, was noch mal eine ganz andere Sache ist, war es noch ein sehr langer und steiniger Weg.

Man muss nicht Illustration studieren um Illustrator zu werden, was man braucht ist jedoch sehr viel Durchhaltevermögen, einen eigenen Stil und viel Eigensinn. Davon habe ich genug!

Welche Geschichten erzählst du am liebsten?

Ich habe eine Kinderfigur namens Emma Rosa, sie ist so 4-5 Jahre alt. Ich zeichne sie und ihre Abenteuer schon seit einigen Jahren. Emma ist irgendwie mein Kinder-Alter Ego. Daneben mache ich viele illustrierte Zitate. Ich war eine der ersten, die damit anfing - schon Jahre vor dem Zitate-Hype. Zu zusammenhängenden Geschichten komme ich im Moment leider nicht, weil ich zu beschäftigt mit anderen Dingen bin, aber das kommt sicher noch.

Ich illustriere auch sehr gerne Essen, Landkarten, Stadtpläne und Vintage Themen.

Womit arbeitest du? Wie entsteht ein Kunstwerk von dir?
Farben, Stifte, Collage, Computer - von Allem etwas! Aber das wichtigste sind meine Skizzen und Scribbles. Dafür muss ich aber an einem anderen Ort sein als Zuhause, wo ich eigentlich arbeite. Ich sitze unheilich gerne in Cafes und kritzle in meine Skizzenbücher. Da habe ich die besten Ideen. Zuhause setzte ich dann alles um, wobei oft etwas ganz anderes dabei herauskommt, als ich ursprünglich dachte.

Sind die ganzen Print- und Poster Shop ein ernstzunehmendes Standbein für Illustratoren geworden?

In meinem Fall ja, aber leben könnte ich davon ausschliesslich nicht. Es ist aber inzwischen ein ernstzunehmender Teil meiner Einnahmen. Das war anfangs natürlich nicht so.

Ein großes Projekt für die Zukunft?
Ja, eine große Weltreise nächstes Jahr, wobei ich von unterwegs arbeiten möchte, als digitaler Nomade quasi. Das ist mein großer Wunsch. Ich möchte auch wieder mehr schreiben, ein Kochbuch mit meinen Illustrationen, Kinderbücher und was sonst noch so kommt.

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