Geborgen wachsen - Bücher für Eltern von Susanne Mierau
Kids Lifestyle Book

Geborgen wachsen - Was Babys und Kleinkinder wirklich brauchen

05/07/2017 von Berit & Susanne

Susanne Mierau weiß ganz genau, was Kindern, aber auch den Eltern in den ersten gemeinsamen Jahren gut tut. Ein Leifaden für einen achtsamen, gemeinsamen Weg als Familie

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Vor ein paar Tagen traf ich meine Nachbarin am Briefkasten, die strahlend einen Briefumschlag hoch hielt mit den Worten: Endlich ist mein Seelenbalsam in der Post! Damit meinte sie das neue Buch von Susanne Mierau und ich musste schmunzeln, weil ich ja gerade diesen Artikel am Vorbereiten war. Ich fand den Ausspruch so passend und ihre Erklärung, dass sie immer, wenn ihr alles mit den Kindern über den Kopf wächst und sie denkt, die Phase würde nie enden, in Susannes Büchern schmökert, um neuen Mut und neue Kraft zu tanken.   

Wer Kinder bekommt oder bereits hat, der stellt sich abertausende von Fragen, deren Antworten man oft in Büchern oder im Internet sucht. Im ungünstigsten Fall landet man in irgendwelchen Eltern-Foren, die man schnell umso verwirrter und verunsicherter wieder verlässt. Im besten Fall landet man bei Susanne Mierau und ihrem Blog Geborgen wachsen. Denn hier fühlt man sich auch als Mama geborgen und verstanden. Susanne ist Diplom-Pädagogin, Heilpädagogin und Familienbegleiterin und Mutter von drei Kindern – kurz gesagt, sie ist ein echter Profi, was Erziehung, bzw. den Umgang mit Kindern und die Unterstützung ihrer Entwicklung angehen.

Autorin, Pädagogin, Erziehungsexpertin Susanne Mierau

Sie gibt unzählige Alltagstipps für ein achtsames Leben mit der Familie, zeigt, wie man es selbst schafft, sein Kind geborgen aufwachsen zu lassen, erklärt ausführlich, warum man Babys nie schreien lassen sollte und weiß auch ganz genau, welche Dinge man vor der Geburt NICHT anschaffen muss.

Nach ihrem Buch Geborgen wachsen - Wie Kinder glücklich groß werden ist gerade nun gerade ihr neues Buch Geborgene Kindheit - Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten erschienen. Aus diesem Anlass habe ich Susanne dazu eingeladen, für uns ein paar Worte hier zu schreiben und die Grundsätze ihres Lebensmottos, das sich wie ein roter Faden durch ihre Bücher, ihren Blog, ihre Arbeit und ihre eigene Familie zieht, zusammenzufassen.

* Im ersten Lebensjahr fällt es uns meist noch sehr einfach, die Bedürfnisse des Kindes zu berücksichtigen und uns nach ihnen auszurichten: Das Baby zeigt uns mit Signalen, was es braucht und wünscht und nach einer Zeit der gegenseitigen Anpassung verstehen wir unser Kind immer besser. Geborgenheit stellen wir im Babyjahr her, indem wir die Bedürfnisse unseres Kindes berücksichtigen und unser Baby erfährt, dass es sich ganz auf uns verlassen kann. Der individuelle Weg kann dabei sehr unterschiedlich aussehen: Stillen, Familienbett und das Tragen des Babys sind gute Hilfsmittel, die uns dabei unterstützen können. Aber all das ist kein Muss und kein Garant für eine gute Bindung. Auch Babys, die die Flasche bekommen oder im Kinderwagen geschoben werden, können eine sichere Bindung zu ihren Bezugspersonen herstellen.

Damit Kinder gut in unserer Mitte ankommen, brauchen sie insbesondere eine umsorgende und liebevolle Beziehung - das Drumherum kann sehr unterschiedlich aussehen. Gerade auch in Bezug auf die Ausstattung wird klar, dass Babys viel weniger brauchen, als wir manchmal Denken oder uns die Werbung suggeriert. Das, was wirklich wichtig ist, sind einfach wir Erwachsenen.

„Das Kind lernt die Melodie unseres Lebens kennen, die leisen und die lauten Töne, die wilden und die zarten. Diese Melodie ist es, die das Kind prägt und ein Leben lang begleiten wird."


Susanne Mierau (2016): Geborgen wachsen

Nach dem ersten Babyjahr kann der Weg eigentlich so fortgeführt werden - wären da nicht die vielen kritischen Stimmen. Das Kind schläft immer noch im Elternbett? Es wird noch immer gestillt? Ist langsam nicht Zeit für das Töpfchen? Und der Schnuller soll bitte auch weg. Kaum ist das Kind ein Jahr alt, wird der gesellschaftliche Druck auf die Eltern größer. Der Weg, der so liebe- und verständnisvoll begonnen wurde, wird steiniger. Vielleicht auch dadurch, dass das Kind nun seinen eigenen Willen viel mehr in die Beziehung einbringt und bereit ist, ihn durchzusetzen.

Doch auch nach dem ersten Geburtstag können wir unseren geborgenen Weg gemeinsam weitergehen und die sichere Bindung zum Kind erhalten und stärken. Anders als in vorangegangenen Generationen können wir heute individueller auf unsere Kinder eingehen. Wer Kinder länger in ihrem Verhalten beobachtet, erkennt: Kindliches Verhalten ist sinnvoll! Unsere Kinder wollen uns nicht ärgern, gehen nicht absichtlich andere Wege oder probieren sich zu unserem Leidwesen an Dingen aus, die wir nicht wollen. Sie tun dies, weil ihre Entwicklung das verlangt. Mit einem entspannten und auf das wesentliche geschultem Blick können wir die Bedeutung des kindlichen Handelns erkennen und so viel entspannter gemeinsam auch durch die Kleinkindzeit gehen. 

„Geborgenheit in der Kindheit bedeutet vor allem, dass wir unseren Kindern vertrauen: Dass sie ihren Weg gut gehen, dass ihr Verhalten sinnvoll ist und sie von sich aus kooperativ, neugierig, wissbegierig, sozial und engagiert sind. Daran müssen wir uns immer wieder erinnern oder von anderen erinnert werden."

Susanne Mierau (2017): Geborgene Kindheit

 

 

Gewinne Bücher von Susanne Mierau

Du bekommst ein kleines Paket, bestehend aus dem Booklet Was Du alles nicht brauchst für dein Baby und, je nach Alter deines Kindes, Geborgen wachsen - Wie Kinder glücklich groß werden oder das neue Buch Geborgene Kindheit - Kinder vertrauensvoll und entspannt begleiten . Genieße Susannes starke Worte, Empfehlungen und Anregungen und gehe mit deiner Familie einen ganz neuen Weg.

 

 

Susanne Mierau

Das ist Susanne *

Sie hat Kleinkindpädagogik an der Freien Universität Berlin studiert und auch in diesem Bereich wissenschaftlich an der Universität gearbeitet. Nach Weiterbildungen zur Stillberaterin und Babymassagekursleiterin, Geburtsvorbereiterin und Familienbegleiterin arbeitet sie nun seit 10 Jahren in der Elternbegleitung und -beratung. Seit 2011 hat sie die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde und arbeitete anschließend in der eigenen Praxis für Frauen- und Kindergesundheit und Familienbegleitung.

Mittlerweile gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrung in Büchern, Workshops und Kursen weiter. Ihre Arbeit ist auch zugleich ihr liebstes Hobby. Sie stillt, sie trägt, sie schläft mit ihrer Familie im Familienbett. „Wer sagt, ich würde meine Kinder zu sehr verwöhnen, dem sage ich, dass ich sie einfach nur geborgen aufwachsen lasse – so, wie es ihnen gut tut.“

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