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Das HENRI HOTEL - Übernachten im Mad Men Style

26/12/2013 von Berit

Ein vorweihnachtlicher Trip nach Hamburg bringt uns in den Genuss einer kleinen Zeitreise in die 50er und 60er Jahre.

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Hamburg und ich, das funktioniert irgendwie nicht ganz so gut. Mir passiert ungelogen immer der Klassiker – es regnet konstant, wenn ich in der Stadt bin. Als im Dezember wieder eine kurze Reise dorthin anstand, hab ich mein Schicksal kurzerhand selbst in die Hand genommen. Ich habe zwar nicht dafür gesorgt, dass in jedem Fall gutes Wetter sein wird (es hat nämlich natürlich wieder geregnet), sondern dass alles andere rundherum perfekt wird. Und der schönste Aufenthalt, ob kurz oder lang, steht und fällt natürlich auch mit dem Hotel. Davon hat Hamburg natürlich einige Perlen. Aber da wir immer auf der Suche nach dem Besonderen sind, war das HENRI HOTEL genau der richtige Ort, um neue Inspiration zu finden, sich durchfroren aufzuwärmen und interessante Menschen zu treffen. Hier durften wir also eine Nacht verbringen und hätten uns bei einem so perfekt ausgestatteten Zimmer gewünscht, noch eine Weile länger dort zu bleiben.

Wer Hamburg kennt, kennt bestimmt auch das Mutterhaus Louis C. Jacob an der Elbchaussee. Bereits seit 200 Jahren kann im 5-Sterne Traditionshaus residiert werden. Da die Zielgruppe dafür natürlich eine etwas elitärere ist, stellte sich irgendwann die Frage, welche Alternative direkt in der City für ein jüngeres Klientel geschaffen werden könnte. Weniger Tradition, weniger angestaubt, weniger teuer und sehr viel Individualität. Modern ist das Ergebnis, aber auf seine ganz eigene Weise, denn das HENRI HOTEL, genau zwischen Bahnhof und Binnenalster, ist eine Hommage an die 50er und 60er Jahre. Die Mad Men Ära ist in dem ehemaligen Kontorhaus spürbar bis ins letzte Detail und man fühlt sich in der Tat wie auf einer Zeitreise.

Da in meiner eigenen Wohnung selbst ein paar Lieblingsstücke dieser Zeit ihren Platz gefunden haben und ich aus Platzmangel irgendwann aufhören musste, meine Sammlung zu erweitern, geht mir natürlich in einem solchen Umfeld direkt das Herz auf.

Zwei Jahre hat es gedauert, bis das Team um den Münchner Architekten Marc-Ludolf v. Schmarsow alle Möbel und Wohnaccessoires entweder originalgetreu hat anfertigen lassen oder auf Floh- und Antiquitätenmärkten zusammengesucht hatte. So wurde zum Beispiel ein altes Postsortiersystem für die Rezeption aus Portugal eingeflogen oder große alte Esstische neu aufbereitet. Lobby und angrenzender Frühstücksbereich sind konzipiert nach dem Motto – wie bei Freunden. Die Zimmer haben nämlich keine gefüllte Minibar, sondern ein riesiger Retro-Kühlschrank lädt zur Selbstbedienung und gemeinsamen Zusammensitzen in der Küche ein. Dort gibt es unter der Woche Käsestullen, Frikadellen und viele regionale Leckereien.

In einigen der 65 Zimmer und Studios befinden sich sogar Kitchenettes für Selbstversorger und Langzeitgäste - natürlich alles im Stil der 50er und 60er Jahre. Selbst in Fitnesskeller und Spa-Bereich wurde auf jedes Detail geachtet.

Aber wer genau ist jetzt die Zielgruppe? Ging das Konzept der Hotelbetreiber auf, eine stylische und junge Alternative zu schaffen? Das Hotel Henri, benannt übrigens nach dem Sohn von Louis C. Jacob, bündelt die Geschmäcker vieler Generationen. Die einen erinnern sich gerne daran zurück, dass sie irgendwann mal in einem solchen Umfeld aufgewaschen sind, die anderen fiebern dem heutigen Mad Men Trend nach und wieder andere lieben einfach nur die gemütliche Atmosphäre, das stimmige Farbkonzept und die Liebe zum Detail.


 

 

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Das HENRI HOTEL ist also nicht nur eine Übernachtung beim nächsten Hamburg Besuch wert, sondern auch einen Kaffee in der Lobby oder eine ruhige Minute zum Lesen und Verweilen.

 

www.henri-hotel.com
Zimmerpreise ab 98,- Euro

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