Fahrradsitz Römer Jockey für Kinder im Test und weitere Empfelungen und Tipps zum Thema Sicherheit
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Achtung Sicherheit! Worauf achten, wenn die Kleinen nicht mehr zu halten sind

06/06/2016 von Berit

Man muss keine Helikopter-Mutter sein, um gerade die Schweißperlen auf die Stirn zu bekommen. Aber mit der richtigen Ausrüstung, dem passenden Fahrradsitz und einem guten Kindersitz fürs Auto, fühle ich mich gleich etwas sicherere.

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Mobilität ist bei uns gerade das große Thema. Wenn ein Kind plötzlich läuft, zieht das Tempo noch mal so richtig an. Nicht nur im wahrsten Sinne, dass der Kleine jetzt einfach viel schneller unterwegs ist und man selbst nur noch am hinterher Laufen ist. Auch die gesamte Entwicklung, was Sprache und Spielverhalten angeht, macht parallel dazu einen großen Sprung. Die ersten Schuhe müssen her und beim Kauf sollte man unbedingt einige Dinge beachten. Lauflernschuhe müssen eine extrem weiche und flexible Sohle haben und immer in der richtigen Größe gekauft werden. Das heißt, dass man am besten die Sohle aus dem Schuh nimmt, den Fuß flach darauf stellt und vorne an der Spitze mit einem Finger prüft, ob mindestens 1 cm Platz ist. Kinderschuhe werden immer zu groß gekauft, so dass der Fuß genügend Bewegungsfreiraum hat und in die Größe hineinwachsen kann.

Meine Hebamme hat mir damals die Kinderschuhe Pepino von Ricosta empfohlen, die ich hiermit nur weiterempfehlen kann. Sie haben eine unglaublich leichte und bewegliche Sohle. Gerade habe ich die Sommervariante als Sandale gekauft. Perfekt zum Radfahren und Laufenlernen, da die Zehen schön geschützt sind.

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Die Unberechenbarkeit der Mobilität wird mir aber bestimmt noch oft die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Gerade letzte Woche stand ich noch am Klettergerüst und mein Sohn war mit seinen 15 Monaten plötzlich so schnell oben, dass ich gar nicht reagieren konnte. Nur mit Hilfe einer anderen Mutter konnte ich ihn sichern und ohne Fall auf den Boden zurück bringen. Manche Schramme werden sie sich bestimmt noch zuziehen und mancher Sturz wird auch nicht zu verhindern sein, aber es gibt Dinge, über die kann ich zumindest die Kontrolle behalten.

Das fängt beim Kindersitz an. Mit der Babyschale kann man die Kleinen nur bis 13kg transportieren und abgesehen vom Gewicht, sind sie mit einem Jahr auch irgendwann zu lang dafür. Also muss ein richtiger Kindersitz für´s Auto her. Ich würde immer empfehlen, einen Kindersitz nicht gebraucht zu übernehmen, denn man weiß nie, ob er vielleicht schon mal in einen Unfall verwickelt war. Abgesehen davon sind die Sitze auch so lange in Gebrauch, dass der Zustand nach Jahren oft alles andere als einladend ist. Deshalb war für mich klar, dass ich in jedem Fall einen neuen Kindersitz bei Amazon bestellen werde. Nach langer Recherche habe ich mich für ein Modell entschieden, das von ca. einem Jahr bis zum 3. Lebensjahr zum Einsatz kommt. Eine andere Variante wären Modelle, die man sogar bis zu 11 Jahre lang durchgehend verwenden kann. Natürlich habe ich viele Testberichte durchforstet und am Ende blieben nur ein paar wenige Marken, denen ich Vertrauen würde. Darunter alle Serien von Cybex, wobei meine Wahl der Maxi Cosi Tobi ist, der je nach Farbe ab 179,- Euro erhältlich ist.

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Generell sollte man beim Kauf eines neuen Kindersitzes folgendes beachten:

* Kinder unter 12 Jahren und weniger als 150 cm Körpergröße müssen immer in einem extra Sitz sitzen

* auf das Prüfsiegel achten: E (für Europa), darunter muss die Prüfnummer mit einer 04 beginnen, wobei ECE R44/04 die aktuellste Prüfnorm ist

* auf die entsprechende Gewichtsgruppe achten, wobei manche Sitze auch nach Alter und Körpergröße eingeteilt sind

* so spät wie möglich zum nächstmöglichen Sitz wechseln und jede Größe ausreizen

* klingt logisch, muss aber im besten Fall getestet werden – der Sitz muss ins Auto passen!

* auf die ISOFIX Funktion achten – diese Sitze sind besonders sicher, da das spezielle Befestigungssystem direkt mit der Karosserie verbunden ist. Er sitzt damit besonders eng und kann eigentlich gar nicht falsch eingebaut werden

* Nicht unbedingt die schlechten Kindersitze bergen die meiste Gefahr, sondern der falsche Einbau

Ähnliche Gedanken macht man sich auch bei der Wahl des Fahrradsitzes. Die Saison ist schon gestartet und auch wir werden demnächst unsere Touren durchs Grüne machen. Meine Entscheidung fiel direkt auf den Britax Römer Jockey, ein Klassiker, der natürlich ständig weiterentwickelt wurde und in allen Tests am besten abschneidet. Damit war auch gleichzeitig klar, dass mein Kind hinten fahren wird. Im Gegensatz zu den kleineren Fahrradsitzen, die hinter dem Lenker montiert werden. Für mich die weniger sichere Variante.

Wichtig bei meiner Wahl waren noch folgenden Dinge: der Sitz soll ausreichend gepolstert sein, durch genügend Reflektoren auffällig im Straßenverkehr sein, extra Speichenschutz haben, eine verstellbare Rückenlehne zum gemütlichen Schlafen, Lüftungsschlitze und die Möglichkeit einer Zweithalterung, so dass man den Sitz ohne aufwendiges Umbauen schnell an einem anderen Fahrrad befestigen kann.

Und natürlich Fahrradhelm nicht vergessen! Der kann bei Kindern ja ruhig so bunt wie möglich sein, weshalb ich auch bei unserem von Nutcase in die Vollen gehe. Die Marke hat einfach die witzigsten Muster und gute Ergebnisse in Sicherheitstests.

Mit meiner neuen Ausrüstung fühle ich mich zumindest jetzt schon ein bisschen sicherer. Aber es ist so wie immer, auch die Eltern müssen mit den neuen Fähigkeiten der Kleinen wachsen und versuchen, die Ruhe zu bewahren. Nicht gerade meine leichteste Übung...

 

* in Kooperation mit Amazon

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